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Aktuelles

Ich habe die Forderung unterzeichnet, dass der kommende Winter (2023-2024) der #LastWinterOfGas in Europa sein muss.

Die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern heizt nicht nur die Klimakatastrophe an, sondern befeuert auch die Cost of living crisis. Während vergangenen Winter auch in „reichen“ Ländern Menschen frieren mussten, stiegen die Gewinne der Energiekonzerne ins Milliardenfache.

Um Gasimporte aus Russland drosseln zu können, werden gerade Verträge für neue Gas-Infrastruktur mit jahrzentelangen Laufzeiten geschlossen. Für die Erschließung neuer Erdgasquellen wird im globalen Süden indigenes Land geraubt, Böden durch das Fracking-Verfahren vergiftet, und Aktivist*innen ermordet.


Ende März gab es in Wien zahlreiche Proteste eines breiten zivilgesellschaftlichen Bündnisses (inkl. Greenpeace, Attac und Ende Gelände) gegen die Europäische Gaskonferenz in Wien.

Am 26. März, einen Tag vor Beginn der Konferenz, wurde der Zugang zum Privatjet-Terminal am Flughafen Wien blockiert.

Die Letzte Generation

Wir alle sind die letzte Generation, die der Klimakatastrophe noch gegensteuern kann.

Seit 2022 bin ich Teil der neugegründeten Bewegung, die sich als Feueralarm einer schlafenden Gesellschaft versteht. „Wir haben eine Wahl: Kollektives Handeln oder kollektiver Suizid,“ so UN-Generalsekretär António Guterres.

Seit Frühjahr 2023 co-koordiniere ich die Willkommens-AG, die sich zum Hauptziel erklärt hat, sich um das Wohlergehen aller Menschen zu kümmern, innerhalb der Bewegung und um die Bewegung herum.

Wir arbeiten daran, mehr Nachhaltigkeit in die Strukturen zu bringen. Dabei möchten wir nicht nur die Kampagne an sich resilienter und effizienter machen, sondern bei den Menschen in der Bewegung das Protenzial entfachen von politischer Selbstermächtigung und gesellschaftlicher Transformation.

DATUM-Magazin, April 2023, Reportage "Wilde Westen"

Klima- & Gerechtigkeit

Seit 2020 bin ich Teil der Extinction Rebellion, einer weltweiten, dezentralen Graswurzelbewegung, die sich für Klimagerechtigkeit und demokratische Partizipation durch Bürger*innenräte einsetzt.

Ich unterstütze das Media & Messaging-Team in der Entwicklung der Kampagnen und Content-Erstellung für Social Media.


Im selben Jahr habe ich mich der Percussion-Gruppe SambAttac angeschlossen, die auf den Straßen Wiens trommelt, um Lärm zu machen für soziale Gerechtigkeit, und um die versteinerten Verhältnisse zum Tanzen zu bringen.


In einer Reportage des Standards aus 2021 über den Widerstand gegen die Lobau-Autobahn heißt es:

Ein Leben für den Klimakampf

Immer mehr Leuten sickere inzwischen, „dass die persönliche Lebensführung oder Petitionen zu unterschreiben allein nichts verändert“. Akzeptiere man das, dann gebe es zwei Möglichkeiten: „Man kann frustriert sein und resignieren, oder man überlegt, welchen anderen Weg man gehen kann.“

Ähnlich sieht es auch Moritz Kramer. Der 23-Jährige ist Verkäufer in einem Bioladen sagt, er versuche schon lange, so nachhaltig wie möglich zu leben, weil er mit seinem Konsum und seinem Handeln „nicht ein Teil davon sein will, den Planeten zu zerstören“.

Inzwischen habe er „einen Shift vollzogen vom rein privaten Verhalten auf die politische Ebene“. Die Solidarität, die innerhalb der Bewegung vorherrsche, sei etwas Besonderes, sie gebe Kraft. „Allein hätte ich die nicht, um mich diesem riesigen politischen Komplex zu stellen.“ Über die Bewegung sei er nun hier in der Donaustadt gelandet, wo es weniger darum gehe, gegen etwas zu kämpfen als für etwas: „eine lebenswerte Zukunft“.

Es ist eine Sicht auf die Welt, die sich in vielen Köpfen, vor allem jenen der jungen Bevölkerung rund um den Globus, verfestigt hat. Seit über 40 Jahren warnen Wissenschafterinnen und Wissenschafter davor, dass die Erde ohne Maßnahmen auf eine Katastrophe zusteuert. Die Auswirkungen des Klimawandels sind inzwischen auch in unseren Breitengraden deutlich spürbar.